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#080 – Picard: Staffel 3

Die dritte Staffel von Star Trek: Picard ist ein Paukenschlag: Die TNG-Crew ist zurück – und damit nicht genug. Es gibt überdies ein Wiedersehen mit weiteren Serienlieblingen. Können wir uns also am Ende doch noch mit dem Neuaufguss der Next Generation versöhnen?

  • Wie gut ist die Rahmenhandlung dieser dritten Staffel?
  • Überzeugen die neuen Charaktere? Und was ist mit dem Cast der ersten beiden Staffeln?
  • Wie stark fiebern wir einer Fortsetzung der Serie im Kino entgegen?

26 Antworten auf „#080 – Picard: Staffel 3“

Wunderbare Besprechung, wie immer! Herzlichen Dank! Wer sich weiter mit Picard beschäftigen möchte, dem kann ich ein tolles Interpretationswerk zur Begleitung und Vertiefung empfehlen, das ich vor kurzem mit Genuss gelesen habe. Es heißt: „Star Trek: Picard: Das letzte Abenteuer der nächsten Generation“.

Ich habe mich auch sehr gefreut, wieder vom TrekCast zu hören. Es freut mich, dass Ihr obenauf zu sein scheint. Allerdings habe ich mich doch ziemlich gewundert, dass Ihr im Grunde gar nicht auf die schweren moralischen Grenzüberschreitungen von Picard, Crusher und Co. gerade in dieser Staffel geredet habt. Ich denke da an die Szene mit Vadic auf der Krankenstation der Titan oder auch die von Crusher skizzierte Möglichkeit, die neuen Formwandler mittels Biowaffe zu eliminieren. Fandet Ihr das nicht außerordentlich krass? Was ist nur mit den guten, alten TNG-Figuren passiert? Da gibt es nur noch viel nostalgische Fassade, aber die Welt dahinter ist nicht mehr die selbe. Gerade Picard ist nur noch ein Schatten seiner selbst und ist für mich persönlich im Hinblick auf seine Integrität in dieser letzten Season wirklich „gestorben“.

Jupp, volle Zustimmung. Andererseits ist das alles so unfassbar albern und hanebüchen, dass ich es kein bisschen ernst nehmen kann. Für mich ist das schlicht kein Canon. Star Trek endet mit Star Trek 9 und ENT (für mich).

Guter Hinweis mit den Grenzüberschreitungen, da sind wir tatsächlich drüber weggegangen. Für mich geht das allerdings auch Hand in Hand mit der Veränderung von Sternenflotte und Föderation, die schon in der ersten Staffel ganz arg gelitten und sich seit dem Ende von TNG/DS9/VOY hier ziemlich zum Schlechten verändert haben.

Dass Picard und Crusher jetzt erwägen, einen Mord zu begehen, ist natürlich schon extrem krass – vor allem weil es einfach nicht zu Star Trek passt. Die Ausweglosigkeit kennen wir ja sonst auch schon aus Serien wie „24“, wo Jack Bauer immer wieder krasse Dinge tun muss, um seine Familie oder gleich die ganzen USA zu retten. Dass Vadic dann offenbar immun gegen Phaser ist, macht die Sache auch nicht besser, genau so wenig wie der Umstand, dass sie danach dann selbst mit dem Morden von wehrlosen Leuten anfängt.

An der Stelle war ich persönlich von der horrend schlechten Story schon so abgeschreckt, dass ich das nur noch achselzuckend zur Kenntnis genommen habe.

PIC spielt aber eben auch quasi nicht, wie TBG, in den Goldenen Zwanzigern, sondern in der Nachkriegszeit. Der verheerende Krieg gegen das Dominion, der Fall der Romulaner und der Aufstand der Androiden haben Idealismus und Optimismus der Zeit vorher zerstört. Deswegen hockt ein JL ja auch abgeschoben und in Pension zu Hause rum.

Hallo, und danke für die Besprechung.
Für mich hat Discovery und Picard wenig bis gar nichts mit dem Star Trek zu tun, was ich in meiner Jugend kennen und lieben gelernt hab. Völlig konfus und konstruiert in jeder Hinsicht, die beiden Serien.
Es wird versucht alles was mal gut lief irgendwie miteinander zu verwursten. Raus kommt ein undefinierbarer Brei.
Es werden Dinge aus TNG überhaupt nicht erwähnt, z.B. der Bruder von Picard. Ich war wirklich froh als es zu Ende war. Eine echte Quälerei. Schade!

Die Lichtblicke sind einzig Lower Decks und Strange New Worls. So sollte Star Trek sein. Selbst die Animationsserie Star Trek Prodigy ist besser.
Auch das bereits von Euch erwähne The Orville, wird am Ende wirklich stark.

Bleibt zu hoffen, dass die guten Serien weiter gut bleiben und Ihr nicht wieder so lange auf Euch warten lasst.

Ne also Strange New Worlds hat auch massiv abgebaut nach wenigen Folgen. Das ist kein Hoffnungsträger mehr. Aber Lower Decks und Prodigy sind erstaunlich gut.

Hallo Zusammen
Viele Dank für eine neue Folge. Lang ist es her. Aber die Zeit läuft.

Ich bin eigentlich relativ happy mit der 3. Staffel, vor allem verglichen mit den ersten beiden.

Positiv:
Plan der Borg in Kombi mit den Wechselbalg machte für mich durchaus Sinn. Ein gemeinsamer Feind und die Wechselbälger haben wohl die Borg unterschätzt. Ich hab das auch so interpretiert, dass die Wechselbälger von Borg-Nanosonden infiltriert wurden und somit ein Abhängigkeitsverhältnis geschaffen wurde.
Zudem kamen die Borg für mich genug vor. Zwar nicht im klassischen Sinne als umgebaute Drohnen, sondern die verdeckte Assimilation der jungen Offiziere.

Jack Crusher ist wirklich toll gespielt und bin auch der Meinung, dass der Einfluss des jungen Charakters von Jean-Luc stark reinspielt.

Das Wechselspiel zwischen Worf und Raffi als Mentor/Schützling hat mir sehr gut gefallen. Es wurde Zeit, das Raffi eine Vertrauensperson erhält.

Der erste Besuch beim Museum war sehr herzerwärmend. All die alten Schiffe samt der Bounty (die 2. Defiant hatte soweit ich weiss keine Tarnung). Allerdings wäre es geil gewesen die Defiant und Voyager auch noch im Einsatz zu sehen.

Das Captain Shaw so kalt zu Seven und Picard/Riker war, machte durch die Erlebnisse durchaus Sinn. Er war in Sachen Führung und Erkennen des Werts von Seven aber durchaus sachlich.

Die sich langsam aufbauende Beziehung zwischen Vater und Sohn fand ich glaubwürdig und kann durchaus nachvollziehen wie sich alle 3 Seiten gefühlt haben müssen.
Angst um Verlust aber auch Ärger des nicht Vertrauens.

Die Beziehung von Georgie und seinen Töchtern fand ich durchaus angenehm. Es zeigt auch die Entwicklung die er gemacht hat.

Ich fand auch das ganze Timing über die ganze Staffel hinweg viel besser ausgenutzt als noch in den anderen Staffel. Was aber die eine oder andere Länge nicht verhindert.

Der Lösungsansatz im Nebel um die Titan wieder in Gang zu setzen wqr auch sehr aufhellend und mit einer positiven Ereignis rund um diese Lebewesen. So was kommt leider bei so einer Story der Staffel zu kurz.

Negativ
Die Effekte und die durch die Kubus fliegende Enterprise-D war für mich viel zu heftig und over the top. Aber anscheinend waren die magischen Finger vo Data so effektiv, da ist die Enterprise nur so durchgerauscht.
Auch der Kampf um die Sternenbasis war ziemlich Irre. Wäre in diesem Umfang nicht nötig.

Was ist mit der romulanischen Freundin von JL passiert?

Die düstere Sternenflotte war auch nicht so mein Ding. Hier möchte ich auch wieder was freundliches.
Ich frage mich, woher das kommt. Kann mir vorstellen, dass die Ereignisse zwischen Mitte TNG (Borgangriff) bis Ende Dominion-Krieg die Föderation recht umgepolt hat.

Aber bitte. Es soll mal jemand die Stromrechnung zahlen. Zappenduster hier.

Ich fand die negative Einstellung von Riker wegen dem Tod des Sohnes eher unglaubwürdig vor allem verglichen mit der 1. Staffel Picard.

Das man auch noch Lore und ein neuer Data reinbringen musste, war für mich unnötig. Aber die Auflösung fand ich ganz okay.

Wieso zum Geier muss die Titan und Enterprise-G umgetauft werden? So unnötig. Wenn dann bitte eine neue Enterprise oder die Enterprise-F.
Raffi als erster Offizier sehe ich auch nicht. Seven als Captain aber noch eher.

So das war mal meine Sicht auf die Dinge. Für mich könnte durchaus eine weitere Serie nach funktioneren. Allerdings hätte ich Mühe mit dieser Enterprise-G und Raffi als 1. Offizier und Partnerin von Seven (also die Kombination von beidem in Sinne der geschäftlichen/privaten Trennung).
Die jungen Offiziere + Jack könnte ich mir gut vorstellen. Und Q fand ich ein ganz witziger Gag.

Star Trek Strange New Worlds kann ich im übrigen sehr empfehlen, wenn ihr trotzdem auf Star Trek Lust habt. Sehr viel von TOS in gut und natürlich von TNG, aber halt modern.

So das war mal meine Sicht auf die Dinge. Liebe Grüsse und hoffentlich auf bald. Es gibt noch viel zu besprechen.

Hallo zusammen! Habe mich riesig gefreut als in meinem Podcatcher plötzlich der Trekcast aufploppte! Hatte so darauf gehofft, dass mal wieder was kommt – bitte hört nicht auf!

Eure Staffelbesprechung war sehr unterhaltsam und ich stimme in vielen Punkten zu. Ein wenig Kritik möchte ich aber dennoch loswerden: Obwohl ihr nach eigener Aussage die 3.Staffel besser fandet als die vorhergehenden, habt ihr die meiste Zeit damit verbracht, sie zu zerreißen und euch über Logiklücken und Kuriositäten zu amüsieren. Natürlich hat man heutzutage höhere Ansprüche aber ich frage mich: Würdet ihr die gleiche Brille aufsetzen wenn ihr z.B. eine TNG-Staffel besprechen würdet? Genau wie Thorsten habe ich in letzter Zeit mal wieder einige TNG-Folgen geschaut, vor allem aus den ersten Staffeln. Uiuiuiuiui… wenn man da mal seine Nostalgie-Brille ablegt, könnte man sich eigentlich auch die ganze Zeit schlapp lachen über den ganzen Quatsch, der da teilweise passiert und wie hanebüchen manche Sachen da sind.

Ich will Picard gar nicht schönreden – mir ist das Star Trek der 90er auch 1000x lieber – aber das alte TNG 1:1 zu kopieren würde ja auch nicht funktionieren (nein, ich kann nichts mit den Comedyserien The Orville, Lower Decks etc. anfangen und mit SNW bin ich auch noch nicht wirklich warm geworden). Picard will als moderne Serie vor allem unterhalten, muss dabei sicher auch ein jüngeres Publikum ansprechen aber gleichzeitig irgendwie die Hardcore-Trekkies abholen. Ich finde, dieser Spagat ist der Serie in Staffel 3 doch recht gut gelungen – ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und manche Folgen sogar mehrfach geschaut. Gerade die erste Folge enthält unglaublich viele Details und Anspielungen, dass man sich als Fan wirklich abgeholt und ernst genommen fühlt. Manche davon sind mir erst beim dritten Mal anschaun aufgefallen. Dieser Fanservice hat mich über die Schwächen dann doch gut hinweggetröstet.

In dem Punkt, dass die ersten beiden und die letzten beiden Folgen eigentlich die Highlights sind und sich das dazwischen unnötig gestreckt anfühlt, stimme ich euch zu. Wobei ich auch bei meinem letzten Kritikpunkt wäre: Die Staffel anhand von drei herausgepickten Folgen besprechen zu wollen macht absolut keinen Sinn – das habt ihr ja irgendwie auch selbst gemerkt. Ich fand das bei euren Staffelbesprechungen der anderen Serien, wo die Folgen noch mehr für sich standen, schon nicht so toll. Aber hier ist es echt gaga, weil eine durchgängige Story erzählt wird, Charaktere aufgebaut werden, etc. Warum nicht einfach von einzelnen Folgen befreit über die Staffel reden? Was geht denn dadurch verloren?

Abschließend wünsche ich mir sehnlichst, dass es mit dem Trekcast weitergeht! Ich kann verstehen, wenn ihr sagt, dass ihr eine gewisse Star Trek Müdigkeit habt, aber wie würde Thorsten sagen: COM’ON! Statt minutenlang über irgendwelche anderen Franchises oder Serien zu reden, die mich echt nicht interessieren, pickt euch doch mal wieder ein paar einzelne Folge oder ne Doppelfolge aus TNG oder DS9 raus und alle sind glücklich!! In diesem Sinne: Bis BALD! 🙂

Hallo,
ich freue mich immer über eine neue Folge. Danke dafür.

Und Danke insbesondere für Folge 080, es hätte nicht viel gefehlt, und ich hätte es geschaut! Ihr habt mir Lebenszeit geschenkt.

Viele Grüße

Meine Meinung zu PIC ist ähnlich der zur Obi Wan-Serie letztes Jahr: Irgendwie eine unnötige Serie, die mir jetzt zu viel Altes und zu wenig Neues bringt. Manchmal sollte Altes einfach ruhen.

Star Trek Picard räumt bei den Saturn Awards ordentlich ab
Best Science Fiction Television Series:
Star Trek: Picard
Best Actor — Science Fiction Television Series:
Sir Patrick Stewart
Best Supporting Actor — Science Fiction Television Series:
Jonathan Frakes
Best Supporting Actress — Science Fiction Television Series:
Jeri Ryan

Lifetime Achievement Award — Star Trek: The Next Generation

Hab mir alle 3 Staffeln Picard durchgesehen, aber im gegensatz zu anderen Serien (Firefly, TNG usw.) hat sie für mich keinen wieder-seh-Wert. Strange New Worlds hingegen hat mich positiv überrascht, vor allem die Musical-Folge in der 2. Staffel fand ich genial. Discovery kann mit aber gestohlen bleiben. Dieses affige rumgehäule und overakting hat mich nur genervt. PS: Laßt mal öfter was neues von Euch hören. 🙂 Bin gerade am nachhören ALLER alter Folgen udn bis jetzt super unterhalten und sehr gut informiert worden. TOP

Der Trekcast ist und bleibt der einzige ernstzunehmende Star Trek Podcast. Eine angenehme und kenntnisreiche Unterhaltung zwischen Erwachsenen, die respektvoll und ruhig aufeinander eingehen und sich artikulieren können. Auch technisch eine sehr angenehme Studio-Atmosphäre, die den Eindruck vermittelt, man säße abends beisammen in einem Radiosender.

Demgegenüber in anderen Podcasts oft hektisches Durcheinandergeschnatter vor Billig-Mikrophonen, dem man inhaltlich und akustisch kaum folgen kann und mag.

Lieber nur ein Trekcast pro Jahr als zehn schlechte Podcasts wöchentlich. Zudem kann man auch die alten Folgen immer wieder mit Gewinn hören.

Bezüglich Eurer Mutmaßungen, Stewart habe nach der 2. Staffel seine Freunde angerufen, um die dritte Staffel anzuleiern, muss ich euch enttäuschen. Die beiden Staffeln wurden im fließenden Übergang, ja beinahe gleichzeitig produziert. Sie hatten insgesamt nur zwei Tage Zeit, sämtliche Szenen auf der D-Brücke zu drehen. Es war eher der Showrunner Terry Matalas, der die Idee bekam, die Band wieder zusammenzubringen, WIMRE. Meine Infos habe ich vom Podcast „Inglorious Treksperts“, dort gibt es regelmäßig Interviews mit Hintergrund-Leuten, Cast-Mitgliedern sowie Podiums-Diskussionen von Conventions.

PS.: Ich wusste vor dem Gucken, dass die dritte Staffel besser werden sollte, die zweite war ja auch ein absoluter Reinfall, es konnte also nur besser werden. Und dann hörte man gleich in einer der ersten Szenen als Beverlys Schiff angegriffen wurde „Alle Energie zum Warpkern“. Ich musste erstmal Pause drücken und heftig-theatralisch mit den Augen rollen.

Zweiter Augenrollmoment: als die Antagonistin (übrigens gespielt von Amanda Plummer, Tochter von Christopher Plummer, der in Star Trek VI General Chang gespielt hat) aus der Luftschleuuuuuuse geflogen ist und sofort zu nem Eisblock wurde. Das ist einer dieser Physik-Mythen, die durch Filme populär wurden und sich durch ständige Wiederholung hartnäckig in den Köpfen der Menschen halten.

Die Umbenennung der Titan und auch Sevens Platzierung darauf fand ich ebenfalls übelsten Fan-Service. Das Schiff ist ja nichtmal besonders groß (oder elegant).

Jetzt endlich möchte auch ich mich noch für euren unterhaltsamen Podcast bedanken! In vielen Dingen teile ich eure Meinung und Einschätzungen und vieles wurde ja auch hier schon kommentiert. Hinzufügen möchte ich noch, dass mich der Auftritt von Michelle Forbes als Ro Laren sehr gefreut hat, denn ich fand ihre Figur in TNG sehr spannend. Leider kam auch sie nur, um sogleich das Zeitliche zu segnen (siehe Icheb, Maddox und Hugh aus Staffel 1). Man wollte wohl einfach genug Platz schaffen für den TNG-Hauptcast…Ich hoffe, dass ihr doch ab und an mal wieder Lust habt, eine neue Folge zu Star Trek (egal welches Thema / welche Serie ) aufzunehmen – das würde mich echt freuen. Dabei ist mir schon klar, dass ein Podcast von 3 Leuten schwieriger zu organisieren ist, als wenn es „nur“ 2 sind. Ansonsten kann ich auch bei latenter Star Trek-Müdigkeit weiterhin „Lower Decks“ (wird ja leider nach der 5.Staffel enden) und „Strange New Worlds“ empfehlen, diese Serien sind echt gut gelungen imho.
Seid herzlich gegrüßt von Trekkiesta

Hm, was ist denn bitte an SNW gelungen? Das ist maximale Oberflächlichkeit und Ideenlosigkeit. Ich kann nicht erkennen, dass New Trek irgendetwas Neues bringen würde…außer Gesang. Na toll, wer’s unbedingt braucht.

Ich kann da natürlich nur für mich sprechen, SNW ist wie TOS in modern: spannende Einzelgeschichten mit staffelübergreifendem Handlungsbogen und Weiterentwicklung der Figuren, tw. tolle Effekte und Schauwerte, gute Schauspieler:innen. LDS ist eine klasse animierte Serie von ST-Fans für ST-Fans, deren Humor auch nach der 4. Staffel bei mir noch wunderbar zündet. Aber das ist eben Geschmackssache, jede:r kann gucken was ihm/ihr gefällt…
Gruß Trekkiesta

Nachdem ich die dritte Staffel jetzt auch gesehen habe, konnte ich mir auch den Podcast von euch dazu anhören. Erstmal vielen Dank, dass ihr weiterhin, wenn auch nicht mehr so oft, einen Podcast bringt!

Ich stimme eurer Kritik auch zu – in ziemlich allen Punkten. Wobei ich aber auch sagen muss, dass mir die dritte Staffel doch sehr viel besser gefallen hat, als die ersten beiden Staffeln. Irgendwie haben die das dann doch geschafft, die beiden Unfälle, die sich 1. und 2. Staffel nennen, zu vermeiden. Bei Discovery wurde das nicht geschafft, die Serie ist einfach von Staffel zu Staffel schlechter geworden, obwohl die schon gar nicht besonders gut angefangen hat.

Das Ende mit der Enterprise-G, Seven als Captain, Raffy als 1. Offizier und dem Sohn von Picard (und dann auch noch dem doch nicht toten Q…) war wirklich viel zu viel. Da bin ich immer noch fassungslos. Man hätte auch einfach mit Seven als Captain von der Titan-A enden können. Außerdem wäre es schön gewesen, die Option einer neuen Serie mit der Enterprise-F zu haben, die einfach ein sehr viel schöneres Schiff für eine neue Serie gewesen wäre, als die Titan/Enterprise-G.

Ansonsten gibt es einige andere Kritikpunkte, die ihr schon im Podcast auch schon genannt habt, die ich hier jetzt nicht nochmal extra nenne.

Zu eurem Thema, warum man so wenig Leute auf der Enterprise-D benötigt hat, um damit zu fliegen – damit hatte ich eigentlich keine Probleme. Ich stelle mir eher vor, die 20 Leute die ständig im Maschinenraum sind, sind eher für die Wartung und Sicherheit zuständig. Es sind ja dann doch sehr viele Menschen mit Familien auf dem Schiff und da will man durchgehend sichergehen, dass alle Systeme in Ordnung sind und dass nicht einfach mal die Lebenserhaltung ausfällt. Außerdem werden alle Systeme ständig gewartet, damit das Schiff auch viele Jahre ohne einer Generalüberholung in einer Raumstation, fliegen kann. Beides fällt in Picard Staffel 3 einfach weg. Da nimmt man es halt in Kauf, dass das Schiff theoretisch in die Luft fliegen kann und dass ohne Wartung das Schiff keine 3 Monate am Stück mehr fliegen kann – muss es ja auch nicht.

Dass die Enterprise-D auch neue Software bekommen haben kann, ohne dass sie im „Netzwerk“ mir den anderen Schiffen ist, kann ich mir aber schon gut vorstellen. Malte kann sicher bestätigen, dass Apple oft Betriebssystem-Updates rausbringt, oft aber neue Funktionen darin nur für bestimmte (neuere) Geräte freigibt. Mein Intel-Macbook hat auch das aktuellste Betriebssystem, aber ein paar Funktionen habe ich da einfach nicht bekommen, weil das den neueren Geräten vorbehalten ist. Warum kann sowas auch nicht für die Enterprise-D gelten.

Staffel 3 hinterlässt bei mir einen gemischten Eindruck. Es gibt viel Kritik, aber unterm Strich ist sie halt doch um einiges besser, als die ersten beiden Staffeln.

Mit Sidney La Forge und Captain Shaw hat man sogar zwei neue Charaktere, die ich richtig, richtig, richtig gut fand. Ein großer Kritikpunkt an Discovery und den ersten beiden Staffeln von Picard ist von mir, dass die Autoren es einfach nicht schaffen, gute (neue) Charaktere zu erschaffen. Die neuen Charaktere (mit ein paar kleineren Ausnahmen, die einigermaßen OK sind), funktionieren einfach nicht. Sidney La Forge und Captain Shaw sind zwei Figuren, die ich gerne in einer richtigen (neuen) Star Trek Serie mit der Enterprise-F gesehen hätte.

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