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#076: Discovery – Staffel 3

Im 32. Jahrhundert werden die Karten für Star Trek: Discovery neu gemischt – oder doch nicht? Das Trekcast-Trio entdeckt in der 3. Staffel der Serie Licht und Schatten. Und wie geht es wohl in Staffel 4 weiter?

Themen in dieser Ausgabe:

  • Analyse der gesamten dritten Staffel von Discovery
  • Höhepunkte und Tiefpunkte
  • Wie steht es um das Teambuilding?
  • Hat Star Trek wirklich die besten Showrunner?

15 Antworten auf „#076: Discovery – Staffel 3“

Ich bin sicher, die Korrektur juckt euch schon in der Fingern, aber nachträglich ist mir selbst aufgefallen, dass sich Chruschtschov und Reagan um bequem 10 Jahre verpasst haben. Naja, das macht meinen kruden Vergleich dann halt noch etwas kruder. 😉

Zunächst mal cool das ihr wieder da seit ! Ich höre euch echt gerne.

Zu Discovery: Ich kann mit der Serie so gar nichts anfangen. Irgendwie sind mir alle Handlung zu abstrus und ich finde alles ist seltsam esoterisch angehaucht. Passt irgendwie so gar nicht zu Star Trek. Die Charaktere sind auch irgendwie alle komisch. Irgendwie hat man das Gefühl das ganze Schiff sei nur mit seltsamen überemotionalen Physos besetzt. Das World-Building gefällt mir auch nicht irgendwie kommt bei mir nicht der eindruck einer kohärenten und konsiquenten Welt auf. Mal ganz davon abgesehen das man sich von Star Trek als prositive Zukunftsvision völlig verabschiedt hat.

Ihr habt oft gesagt das man einen Weg finden muss Star Trek modern zu erzählen. Ich muss aber sagen das meiner Meinung nach Deep Space Nine schon eine modern erzählte Serie war und auch für viele folgende Serien Pionierarbeit geleistet hat. Ein modern erzähltes Star Trek müsste in meinen Augen sein wie Deep Space Nine mit dem heutigen Stand der Technik.Vielleicht so ähnlich wie „the Expanse“, wo der Schwerpunkt ja auch auf politische Konflikte gelegt wird. Discovery erinnert mich stellenweise von seinen Handlungen aber eher an die schlechtern Episoden von TNG wo es um irgendwelche Energiewesen ging.

Mir tut es wirklich im Herzen weh, zu sehen, wieviel Geld und Aufwand in die neuen Star Trek Serien gesteckt wird und wie wenig dabei am Ende rum kommt. Ich bin wirklich kein Meckerkopp. Ich bin offen für Veränderung und die neuen Klingonen gefallen mir z.B. sehr gut. Für mich muss sich auch niemand 700 Folgen Kanon ans Bein binden. Geschenkt. Aber Discovery und Picard sind einfach so schlecht geschrieben und in ihrem eigenen Kosmos unstimmig, dass mein Star Trek Bonus mit Discovery Staffel 3 aufgebraucht ist. Ich werde keine Staffel mehr zu Ende gucken, nur weil da Star Trek drauf steht. Und um noch mehr gute Laune zu verbreiten – Ich glaube nicht, dass ALF das mit den Föns ernst gemeint hat, sondern dass seine Welt im nuklearen Holocaust untergegangen ist. Aber ALF war immer jemand, der nach vorn und nicht zurück blickt. Somit genug Trübsal geblasen! So lange ihr ab und an nochmal ne Folge raus haut, soll mir das als Daseinsberechtigung für Discovery reichen und je seltener ihr erscheint, desto mehr freut mich jede einzelne Folge. Außerdem gucke ich gerade mit großer Begeisterung The Orville. Die Serie trägt Star Trek vielleicht nicht im Namen, aber im Herzen. Danke für die Folge. Machts gut und hoffentlich bis zum nächsten mal.

Oje, irgendwie haben wir bei dieser Staffel komplett gegenteilige Ansichten zu Discovery. Aber euere Perspektiven haben mir erneut interessante Einblicke gegeben und mehr als bereichert. Vielen Dank dafür.

Zum Thema „ewiger Fähnrich“ möchte ich noch beisteuern, dass man in Deutschland in der Offizierausbildung genau 9 Monate Fähnrich ist (Die Zeit zwsichen Fahnenjunker und Oberfähnrich). Und ich denke, die Zahl derjenigen, die sich 7 Jahre hinhalten lassen würden, dürfte arg begrenzt sein 😉

Und als Rausschmeißer noch die Meldung von Heise, die ich gerade gefunden habe: qoro’na javtIm: Coronavirus-Epidemie bereichtert den Klingonisch-Wortschatz ( https://www.heise.de/news/qoro-na-javtIm-Coronavirus-Epidemie-bereichtert-den-Klingonisch-Wortschatz-5073752.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.atom.beitrag.beitrag )

Eine tolle Folge, ganz im Gegensatz zu DIS. Nachdem ich mir bei Expanse zuletzt zu viele Staffeln lang die heulende Naomie anschauen musste, konnte ich DIS-Staffel 3 nicht länger eine Folge ertragen. Der Charakter Burnham ist einfach grausig bzw. das Problem ist eher die miese Schauspielerei. Es gibt so viele gute, weibliche, schwarze Schauspieler, warum muss man dann die Dame nehmen, die insgesamt weniger Talent zur Schauspielerei hat als Ensign Kim im kleinen Finger? Ich bin da völlig raus, gerade nach dem guten Mandalorianer ist mir meine Zeit zu schade, um einen halben Tag Leben mit schlechtem Star Trek zu verschwenden. Aber ich hab wieder Lust auf ENT, DS9 und VOY, da werde ich sicher 21/22 mal wieder reinschauen (TNG hab ich erst durch). Auf jeden Fall helfen mir auch gute Nebencharakter – nein, das rothaarige Dickerchen Tilly ist einfach nur nervig, zumindest in der deutschen Sprachversion – nicht weiter. ST-DIS darf gerne in dem schwarzen Loch verschwinden, in das ich auch gerne SW-Episode 7-9 werfen würde.

Wie schade, dass sich hier nur Leute die Mühe machen zu posten, die die Serie nocht mögen und die hier nochmal runtermachen möchten. Es gibt immer was, was nicht gefällt, aber DIS S03 ist deutlich besser als S01+S02, und Picard sowieso (vom Ende mal abgesehen). Das ist endlich wieder Star Trek nach all dem Mist mit neuer Zeitlinie, Neustart usw,. Lasst euch nicht runterziehen und denkt bei all den negativen Kommentaren nicht womöglich, DIS interessiert niemanden mehr und ihr könnt den Trekcast einstellen. Ganz im Gegenteil!

Danke für jede Folge TREKcast. Auch wenn ich der Kritik teilweise zustimmen kann, haben mir die Probleme den Spaß an der Staffel nicht genommen. Es war einfach großartig.

Ich frage mich da immer wie solche Meetings der Drehbuchschreiber da ablaufen:

„Hey, lass uns doch mal wieder was mit Zeitreisen machen! Hatten wir schon lange nicht mehr“
„Oh ja, und was mit dem Spiegeluniversum!“
„Und hey ich hab eine Idee: Programmierbare Materie“
„Cool und persönliche Transporter“
„…und Schiffe die aus mehreren Teilen bestehen“
„Was haltet Ihr von fliegende Turbolifte?“
„Geile Idee!“
„Und die Story…?“
„Ach so nee, das ist nicht so wichtig, da fällt uns spontan schon was ein…“

Die dritte Staffel war mit großem Abstand die beste und man hat zum ersten Mal wieder so ein bisschen Star Trek Feeling bekommen. Aber ich hab das Gefühl. dass man da einen Haufen coole Ideen hatte und die Story, dann irgendwie drumrumgeschrieben.

Ich fand die Staffel „okay“, aber mir ging es da wie Euch – hab kurz vorher The Mandalorian gesehen und nun… Was soll ich sagen. Die Serie ist einfach perfekt. Ich hab da so gut wie nichts auszusetzen – und Star Wars hat jetzt das gleiche Problem wie Star Trek: Dass man bei einem alten Franchise schon ziemlich viel gesehen hat und viel berücksichtigen muss.

Aber was beim Mandalorian einfach richtig gemacht wurde: Hier steht die Story im Vordergrund, keine SciFi-Erfindungen, keine coolen Effekte. Das ist dort alles nur Mittel zum Zweck. Bei Discovery scheint es Selbstzweck zu sein…

Und was hat man bei den letzten Star Trek Serien gemacht:
=> Raumschiffcrew rettet Erde
=> Raumschiffcrew rettet gesamte Förderation
=> Raumschiffcrew rettet Erde gesamte Galaxis
=> Raumschiffcrew rettet gesamtes Universum
*gähn*
langweilig
irgendwann lächerlich
funktioniert nicht

Dagegen der Mandalorian: „Kopfgeldjäger beschützt knuffiges Baby“.

Total trivial…
Trotzdem geiler SciFi!
Spannend!
Genial umgesetzt!
Funktioniert!

Und ich verstehe das einfach nicht… Die haben bei Netflix und Amazon (mit Picard ist es ja das gleiche) doch erwiesenermaßen gute Drehbuchschreiber. Lassen die das da die Praktikanten machen?

Okay, es geht vieles in die richtige Richtung (wir müssen nicht das Universum retten) und der Move, das Ganze in die Zukunft zu verlagern war nicht doof (weniger Stress mit dem Kanon), aber vieles ist einfach sooooo unnötig.
Warum z.B. dieser Schei** mit der programmierbaren Materie? Das trägt an keiner Stelle irgendwo zur Story bei, ist nur ein netter grafischer Effekt, der Geld kostet… Warum nicht mehr Charakterarbeit? Die Figuren geben es her… Warum brauchen wir in jeder Staffel einen neuen Captain?

Zeitsprung, kein Dilithium mehr, Förderation zerstört, Suche nach der Ursache des „Burns“ alles geniale Ideen… Aber man macht sich vieles wieder kaputt durch unglaubwürdige Charaktere

Wie kann man Burnham noch vertrauen? Sie macht ständig Ihr eigenes Ding und schei**t auf ihr Team? Wieso macht man sie zum ersten Offiziere? Wieso gar zum Captain? Nur weil sie mal einmal den Tag gerettet hat? Sorry Förderation = Team-Arbeit.

Tilly? Nummer Eins? Sorry… Ich liebe den Charakter. Aber NIEMAND würde sie zum 1. Offizier machen. Fand die Idee erst gut, dann hat man es aber wieder versaut. Wenn sie sich da unter beweis gestellt und gezeigt hätte, dass sie es drauf hat, wäre es cool gewesen. So hat man aber wieder diesen Harry-Kim-Verschnitt, der ewige unsichere Fähnrich…
Tilly hätte man so schön weiter entwickeln können. Glaube auch, dass Mary Wiseman das drauf gehabt hätte… So nur eine vertane Chance.

Stamets & Calber: Auch viel Potenzial für Konflikte und coole Stories als schwules Pärchen, aber nur ein paar Lovey-Dovey-Bussie Szenen

Booker: Geiler Charakter. Viele Möglichkeiten mit Konflikten zwischen ihm und Burnham (z.B. ob er auf der Discovery bleibt oder nicht). Aber auch hier läuft alles Happy-Clappy-Tolll

Wirklich cool und authentisch fand ich nur Saru und Georgiou.
Saru ist ein super Captain. Still, ruhig, bedacht, aber trotzdem wortstark und kräftig, wenn er den Mund aufgemacht. Richtig geil gemacht DAS gab es in Star Trek noch nicht.
Aber er wurde ja am Ende traurigerweise auch wieder abgelöst WARUM???? Ihn hätte ich gerne weiter gesehen.

Georgiou: Auch cool. Endlich mal ein ambivalenter Charakter der nicht schwarz-weiß ist, der Ecken und Kanten hat, und dessen Handlung man nachvollziehen kann. Aber leider hat man sie ja auch rausgeschrieben. WARUM???

Admiral Vance: Sehr sympathischer Charakter… Aber auch zu glatt gebügelt…vorhersagbar… Und diese Verhandlungen mit Osyraa… Echt lächerlich, dass man sie einknasten wollte… Total unglaubwürdig… Würde kein Diplomant machen

Alles in allem: Ein Schritt in die richtige Richtung. Besseres Startrek, aber viel Luft nach oben.
Gute Regie, gute Schauspieler, gute Ideen: Aber leider besch*ssene Drehbücher…

Wie schade, dass sich hier nur Leute die Mühe machen zu posten, die die Serie nocht mögen und die hier nochmal runtermachen möchten. Es gibt immer was, was nicht gefällt, aber DIS S03 ist deutlich besser als S01+S02, und Picard sowieso (vom Ende mal abgesehen). Das ist endlich wieder Star Trek nach all dem Mist mit neuer Zeitlinie, Neustart usw,. Lasst euch nicht runterziehen und denkt bei all den negativen Kommentaren nicht womöglich, DIS interessiert niemanden mehr und ihr könnt den Trekcast einstellen. Ganz im Gegenteil!

Hallo wie gerade bei Trekmovie berichtet wird, wird die neue Staffel von Discovery NICHT außerhalb Nordamerikas auf Netflix erscheinen sondern erst 2022 auf dem Paramount eigenen Streamingservice.

Das nenn ich mal einen Riesen Fanservice, zwei Tage vor der Weltpremiere!

Das ist mal echt eine faustdicke Überraschung!

Wird noch besser: Ich habe eben gelesen, dass die ersten 3 Staffeln Discovery von Netflix abgezogen wurden; ich finde die Serie dort gar nicht mehr.

Ich bin skeptisch, ob sich CBS und Paramount damit jetzt gerade viele Freunde (im Sinne von: künftige Abonnenten) machen…

Offenbar hat die Entrüstung der Fans Wirkung gezeigt.
Paramount hat jetzt doch eine zeitnahe internationale Premiere von Discovery angekündigt. Paramount+ wird einigen Ländern ab dem 26 November anlaufen. In Deutschland wird DSC wohl auf Pluto TV ( kannte ich bis dato nicht ) laufen und sogar kostenfrei sein.

Der nächste zeitnahe Trekcast ist damit offenbar gerettet ? 😉

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