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#041 – Der fünfte Star Trek-Kinofilm

Star Trek 5 spielt im Zentrum der Galaxie, wird aber im Titel am Rande des Universums vermutet. Ja, was denn nun? Doch wenn man genauer hinschaut, ist das beileibe nicht die einzige Ungereimtheit in diesem Regiedebüt von Kirk-Darsteller William Shatner. Das Trekcast-Trio hat sich den Film noch einmal angesehen und zerlegt ihn in der Bewertung in seine Einzelteile.

Was hat es mit den drei Botschaftern auf Nimbus III auf sich, wer ist Spice Williams und kann man über die Witze dieses Films wirklich lachen? Auf diese Fragen geben die drei Trekcaster durchaus unterschiedliche Antworten.

Endlich sind Yann, Thorsten und Malte wieder einmal an der Leine. Den dreien wurde aber keineswegs ein Maulkorb verpasst, sondern sie haben sich zum zweiten Mal in Hannover getroffen, um den Trekcast live aufzunehmen.

Außerdem: Lob und Tadel zur Annahme, dass Star Trek eine Utopie ist, und endlich die wohlverdienten Bloopers der vergangenen zehn Folgen.

Links zur Sendung

DSi News: Keine weiteren Blu-rays mehr?
DSi News: Paramount prüft Idee für Fanserie
DSi-Rezension zu Star Trek 5 von Matthias Weber
Spice Williams auf der Galileo 7 in Goslar

20 Antworten auf „#041 – Der fünfte Star Trek-Kinofilm“

Hallo, Trekcast-Trio!
Es ist sehr erheiternd, euch zuzuhören, wie ihr euch darüber freut, zu dritt in einem Raum zu sitzen und einander bei der Aufnahme sehen zu können. Es ist selten vorgekommen, dass ihr bessere Laune verbreitet habt und eure kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema hat mir – im Gegensatz zu den meisten anderen Filmen – hat mir gut gefallen.
Das Problem dieses Film ist: Das hatten wir alles schon.
Die wenigen interessantes Ansätze, die es gibt, sind uns nicht neu. Kirks Begegnung mit `Gott´ erinnert an dutzende verschiedene Zusammenstöße mit allmächtigen Computerwesen, die er allesamt in die Selbstverstörung getrieben hat und dass er sich seinen Problemen nicht stellt, ist altbekannte Sache. Spocks innere Zerrissenheit war unter anderem Thema der Classic-Folge `Bread and Circuses´ und Familienstreit hat es in `Journey to Babel´ bereits ausreichend gegeben. Während der wahrhaft grottenschlechten Episode `And the children shall lead´ mussten allen bereits ihren inneren Ängsten begegnen (bei Kirk war es das Gefühl, die Kontrolle über sein Schiff zu verlieren) und nur die Geschichte mit McCoys Vater ist interessant, während Spocks Begegnung mit Syboks Kräften einfach nur enttäuschend ist. Dass dieser Bösewicht, der mehr schlecht als recht zusammengebastelt ist, später nie wieder auftaucht, ist vielleicht nicht sehr stringent, aber ich bin froh darüber. Einen Film lang mit ihm gequält zu werden, war mehr als ausreichend. Wie die mehr nebensächlichen Hauptcharaktere sich unter seinem Einfluss zu benehmen, ist nur lächerlich. Den ganzen Verlauf des Filmes entlang kommen sie einem wie Schießbudenfiguren vor. Welche Erleichterung, dass sie in dieser Ausführung nicht auch im nächsten Film auftreten … Die 79 Decks, die auf die Classic-Episoden hinweisen sollen, in denen Gene Roddenberry mitgearbeitet hat, sind ebenfalls mehr unlogisch als amüsant. Hätte Shatner einen zweiten Film bekommen, um sein Ungeschick als Regisseur zu beweisen, wäre das möglicherweise das Ende aller Star Trek-Filme gewesen …

Hallo Trekcaster,
vielen Dank für die tolle Diskussion! Hat wieder großen Spaß gemacht!

„Am Rande des Universums“ mag sich zwar oft am Rande der Lächerlichkeit befinden und ist wahrscheinlich tatsächlich der schwächste Star Trek-Film, doch ich entdecke trotzdem einige gute Aspekte in ihm. Zunächst kann man wohl sagen, dass dieser Film am meisten an die Classic-Serie erinnert (und das meine ich nicht negativ). Die Effekte und Kullisen sind etwas trashig, die Story ist zum Teil übertrieben und sinnfrei, birgt jedoch einen gewissen „Sense of Wonder“ und im Mittelpunkt stehen, wie in TOS, Kirk, Spock und Pille, während die anderen Crewmitglieder eher im Hintergrund agieren. Die Szenen zwischen Kirk, Spock und Pille sind auch tatsächlich die Highlights des Filme. Wem geht denn bei den Szenen am Lagerfeuer nicht das Herz auf? Row, row, row your boat!
Desweiteren möchte ich auch die Filmmusik von Jerry Goldsmith lobend erwähnen, mal abgesehen von der recycelten Titelmusik.

Im Zusammenhang mit ST5 muss ich unbedingt eine Folge der Zeichentrick-Serie erwähnen: „Das Geheimnis von Megas-Tu“. In dieser Folge fliegt die Enterprise ebenfalls in das Zentrum der Galaxis und trifft dort auf eine mächtige Spezies, die die Crew vor Gericht stellt. Sie wurden nämlich einst wegen ihrer magischen Fähigkeiten von der Menschheit von der Erde vertrieben. Eines dieser Wesen stellt sich als „Lucien“ vor und wird als Helfer der Menschheit dargestellt. Später stellt sich heraus, dass er auf der Erde unter einem anderen Namen bekannt ist: Lucifer, also der Teufel selbst.
Wo wir gerade bei Lucifer sind, ursprünglich sollte die Enterprise am von ST5 nicht auf ein Energiewesen, dass sich als Gott ausgibt, treffen, sondern auf den Teufel selbst. Diese Idee wurde jedoch zum Glück wieder verworfen! Genau wie Kirk vs. Rockmonster.

So so, die Kletterszene war also völlig belanglos!? Na dann erhebt euch nun für die Hymne:
https://www.youtube.com/watch?v=HU2ftCitvyQ

Mal im Ernst: Das Originalinterview (https://www.youtube.com/watch?v=Kestt5BI3eg) ist mindestens genauso lächerlich wie der daraus entstandene Song. Demzufolge war es anscheinend wirklich so, dass Bill die Szene zuerst in das Drehbuch geschrieben und dann viel später nach einem plausiblen Motiv gesucht hat. Er hat dafür auch viele farbige Metaphern gefunden: Captain Kirk möchte eins werden mit dem Berg, er möchte den Berg umarmen, mit dem Berg „Liebe machen“, den Felsen herausfordern und natürlich Tod. Offen gelassen hat er nur, inwiefern das alles die Handlung des Filmes vorantreiben soll.

Leider habt ihr den positivsten Aspekt des Films nur angerissen: Der Score. Nach dem musikalischen Reinfall bei ‚Star Trek 4‘ durch Leonard Rosenman und den zwei eher mittelmäßig bis guten Scores des kürzlich verstorbenen Horner davor, bot ‚Star Trek 5‘ vom Großmeister selbst wieder einen tollen Score. In dem Track ‚An Angry God‘ gibt es sogar ein musikalisches Zunicken gegenüber ‚Star Wars‘, das finde ich auch eine herrliche musikalische Anspielung.

Großer Vorteil von ‚Star Trek 5‘ gegenüber ‚Star Trek 12‘: Es gibt einen tollen Score und eine Handlung, zwar eine schlechte, aber immerhin eine.

Hi!

Zum Thema Chancen einer neuen Star-Trek-Serie: Einer von euch meinte, eine Serie, die in der Andromeda-Galaxie spielt, hätte den Vorteil, dass man von den humanoiden Außerirdischen wegkommen würde.
Das wäre in der Tat nötig, um als Weltraum-Sci-Fi-Serie im 21. Jh. glaubwürdig zu sein.
Was ich am Neustart im Kino bzw. den Abrams-Filmen kritisiere ist dann auch, dass kein Bruch mit der Idee von lauter extrem „humanoid“ aussehenden Außerirdischen vollzogen wurde. Eine komplette Neuaufstellung von Star Trek hätte bedeutet, weg mit Vulkaniern, Klingonen und Romulanern wie wir sie bisher kannten. Diese mit Latex beklebten Gesichter sehen doch heutzutage einfach nur noch lächerlich aus. Wer bitteschön stellt sich so noch außerirdische Lebensformen vor?

Mich erinnert Star Trek an Windwos; das schleppt selbst heute noch im Quellcode Ballast von DOS mit. Bei Star Trek wiederum sind der Ballast die mittlerweile infantil wirkenden Vorstellungen und Kostüme aus den 60er-Jahren, wo es an der Tricktechnik und dem Geld mangelte, um wirklich glaubwürdige Außerirdische auf die Leinwand zu bringen.
Klar, ich mochte TOS und TNG auch sehr (und tue es heute noch!!), aber man entwickelt sich doch weiter. Und neues Star Trek als reine Nostalgie-Show brauche ich offen gestanden nicht. Ich denke auch nicht, dass so etwas noch massentauglich im Fernsehen bzw. außerhalb der Fan-Szene ist.

Die „Marschmelonen“ sind auch im Original falsch. Ursprünglich sollte es eine Szene geben, in der McCoy die Datenbank, in der sich Spock über’s Campen informiert, manipuliert und Fehler einbaut um Spock zu ärgern. Das liegt also nicht an der deutschen Synchronisation.
(siehe: http://old.synchronkartei.de/classic%20guide/Filme/ST5.htm)

Romulanier hießen die Romulaner auch in den vom ZDF ausgestrahlten TOS-Folgen (http://old.synchronkartei.de/classic%20guide/ZDF-Folgen/Unsichtbare%20Falle.htm). Wachtveitl scheint sich da also informiert zu haben. Erst bei den Sat.1-Folgen wurden die Romulanier zu Romulanern. Die erste Folge mit Romulanern („Spock unter Verdacht“) lief erst einen Monat vor dem Film und konnte daher von Wachveitl nicht eingearbeitet werden. K.E. Ludwig, der diese Folgen bearbeitete, führte aber auch im Film Regie und hätte das daher anpassen können.
Auch die Klingonen hießen ganz am Anfang Klingons („Das Spinnennetz“, „Die unsichtbare Falle“), bevor sie Klingonen wurden. (Nur in STAR TREK III hießen sie nochmal Klingons; da gab es aber auch Vulkaner, ein Sternendatum und Landungsbeamer.)

Zur schlechten Regieleistung in diesem Film: Shatner erklärte im Blu-ray-Kommentar zu STAR TREK III, dass er Nimoy das Regieführen lehrte. Nimoy habe Shatner angebettelt in seiner Serie (T.J. Hooker) Regie führen zu dürfen um dort zu üben, da er völlig ahnungslos gewesen sei. Shatner habe ihm dann bei jeder(!) Einstellung unter die Arme greifen müssen. Im gleichen Interview erklärt er übrigens auch, dass er das Set damals vor einem Brand bewahrte und die Löscharbeiten koordinierte. Shatner wie er leibt und lebt.

Den peinlichsten „Witz“ habt ihr meiner Meinung nach gar nicht erwähnt: Chekov und Sulu verlaufen sich nicht nur im Wald, sondern hecheln wie zwei pubertierende Idioten hinter der Klingonin her. Dagegen war die Nummer im Wald geradezu gelungen.

Neben der relativ guten Beziehung zwischen Kirk, Spock und Pille in diesem Film, funktioniert die Szene zwischen Uhura und Scotty auch ganz gut: Die Szene in der die beiden auf der Brücke essen, passt gut zu den Charakteren. In allen anderen Szenen werden die beiden ja leider verheizt. Daran wird dann wohl leider auch deutlich, dass die Darsteller offenbar nicht so viel Einfluss hatten um das einfach abzulehnen – eben doch nur wiederkehrende Nebendarsteller, die sonst auch nicht viel mehr außerhalb von STAR TREK hatten und daher darauf angewiesen waren.

Nach dem Hören des Trekcasts ist mir aufgefallen, dass ich in meiner Bluray-Filmbox(1-10) die Disc, wo Teil 5 drauf ist, noch nie in der Hand hatte. Und das, wo ich die Box erst gut 2 Jahre besitze.
Ich glaube, lange Rede, kurzer Sinn, der Film ist dem Ego Shatners zum Opfer gefallen.

Es gehört zwar mittlerweile „zum guten Ton“, ST-5-Bashing zu betreiben. Ich finde jedoch, der Film ist besser als ein Ruf. Die Haupthandlungsstrang ist zwar rückblickend betrachtet Käse, weil wir heute wissen, daß man auch mit Warp 9.9 Jahrzehnte benötigt, um in das Zentrum der Galaxis zu gelangen und nicht einmal kurz an einem Vormittag dort vorbeischauen kann.

Im Jahr 1989 – TNG lief gerade 2 Jahre – hat man sich über solche physikalischen „Kleinigkeiten“ aber noch keine Gedanken gemacht. Auch bei TNG war das Warpfaktor-/Geschwindigkeits-/Entfernungsverhältnis noch nicht logisch etabliert. Erst mit VOY wurde klargestellt, daß man auch mit höchster Warpgeschwindigkeit nur etwa 1.000 Lichtjahre pro Jahr schafft.

In Star Trek 5 war es aber verzeihlich, die Reise zum Mittelpunkt der Galaxis als Tagesreise darzustellen. In TOS ist man binnen gleicher Zeit auch schon einmal zum Rand der Galaxis geflogen. Abgesehen von diesem faux pas war es in meinen Augen ein sehr schöner „Familienfilm“, ähnlich wie ST 9 für die TNG-Crew. Eine 90-minütige Serienepisode im Gewand eines Kinofilms.

Rein optisch finde ich den Film unter den Filmen der TOS-Crew nach ST 6 und ST 1 sogar am besten. Tolle Außenaufnahmen, ansprechende Kulissen und gute Tricktechnik. Die Innenausstattung der Enterprise finde ich hier sogar besonders gut gelungen. Als ich den Film das allererstemal sah, war ich sehr beeindruckt, wie modern ein Star Trek Film aussehen kann. Die eigentliche Story ist zwar so lala, aber das war bei „Der Aufstand“ auch nicht anders.

Warum man diesen Film als „Shatners Ego-Trip“ diffamiert, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Das scheint sich einfach im Laufe der Zeit verselbständig zu haben. Man „darf“ diesen Film gar nicht gut finden. Ich ziehe ihn aber ST 11 und 12 vor. Auch innerhalb des „alten“ Star Trek rangiert der Film bei mir noch vor ST 3, 7, 9 und 10.

Star Trek V war eine echte Zumutung (das Warum habt ihr ja sehr gut erörtert). Allerdings habe ich das erst Jahre später, als junger Erwachsener realisiert. Als Kind fand ich den Film ganz ok.
So ging es mir freilich bei bei einigen Filmen und Serien. 20 Jahre später erstrahlen die Dinge häufig in einem völlig anderen Licht. Gerade Science Fiction ist dafür anfällig, weil sich die Zukunftsvisionen am fortschreitenden Forschungsstand orientieren. Die Idee, dass unsere Galaxie mit zigtausenden intelligenten Lebensformen bzw. Hochkultueren besiedelt ist, lässt sich heute kaum noch aufrechterhalten. Anderenfalls hätte SETI schon irgendwelche Signale empfangen. Auch die Exoplanetenforschung zeigt immer mehr, dass die Entstehung von Klasse-M-Planeten (wie sie in Star Trek genannt werden) von unglaublich vielen Faktoren abhängen und höchstwahrscheinlich nicht dermaßen häufig vorkommen, wie in Roddenberrys Universum. Das Vermelden einer Erde II, wie es unlängst in den Medien wieder einmal stattfand, ist nichssagendes PR-Geschrei.
Na ja, danke jedenfalls für diesen schönen Podcast!

Hallo ihr drei Tekcaster,

wie immer war auch diese Folge wieder einmal sehr gelungen. Und dank eures Videos aus dem Aufnahmestudio kann ich jetzt endlich auch jeder Stimme ein Gesicht zuordnen 🙂

Was hieltet ihr von dem Themenvorschlag, im Vorfeld des neuen Star-Wars-Films (wahrscheinlich DAS Kinoereignis der letzten und kommenden Jahre) einen Trekcast über „Star Trek vs. Star Wars“ zu machen? Was ich so rausgehört habe, mögt ihr (das originale) Star Wars ja auch. Vielleicht findet ihr auch einen Gast dazu, mit dem ihr Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten der beiden großen SciFi-Lager diskutieren könnt?

Danke! Ausgezeichnete Folge und spannendes Thema. Das habe ich gleich als Anlass genommen mir mal wieder ST V 2x anzusehen, dabei habe ich insb. auf die von euch angesprochenen Dinge geachtet, sehr cool. Die Tage höre ich mir die Folge dann nochmal an.

Und bzgl. eures Ausstrahlungsintervalls bin ich froh das ich mich anscheinend getäuscht habe.

Eine andere Sache ist mir aber aufgefallen, habt ihr irgendwas an eurem RSS-Feed geändert? Irgendwie funktioniert der bei mir nicht mehr. Laut `lynx -source http://www.startrek-index.de/trekcast/feed/|head` verwendet ihr RSS-2.0, dieser sollte aber eigentlich vom Thunderbird unterstützt werden. Seltsam. Den letzten Eintrag den ich noch erhielt war am 11.7.

Als ich Star Trek 5 das erste mal gesehen habe, fand ich ihn auch eher mäßig. Die Geschichte hat große Lücken und ein furchtbares Ende. Das ist mir selbst als Kind und riesigem StarTrek-Fan aufgefallen. Aber als ich ihn dann weitere male gesehen habe, gefiel er mir immer besser. Wenn man die bizarre Geschichte mit Humor nimmt macht der Film schon mächtig Laune. Mir gefallen auch viele der platten Gags sehr gut. Wie Scotty sich selbst ausknockt find ich super 😉 Ihr habt ja gesagt, dass sich die StarTrek-Schauspieler vielleicht nicht immer so grün waren, aber vor der Kamera stimmt die Chemie! Kirk, Spok und McCoy funktionieren zusammen einfach wunderbar auch wenn sie inhaltlich manchmal seltsame Sachen sagen 😉 Für mich ist Teil 5 auf jeden Fall der unterhaltsamste schlechte StarTrek-Teil.

Ohne den Hauptteil des Casts gehört zu haben, muss ich mich an der Seriendidskusion beteiligen.

Ich begrüße ja eine Serie im 24./25. Jh.
Aber eine Erzählweise wie in TNG, DS9 & ENT ist zu unaktuell.

Tolle Ausgabe. Habe sie schon vor einigen Wochen gehört, aber ich komme leider jetzt erst dazu Feedback zu geben.

Lob:
Es macht immer wieder Spaß euch zu zuhören. Die Gespräche gehen gut ineinander und es scheint echt Harmonie zu herrschen innerhalb des Teams.

Anregung/en:
Die Diskussion war so gut dass sie ruhig noch länger hätte gehen können. Man hat sich für meinen Geschmack zu sehr darauf eingeschossen dass der Film schlecht ist (was er ja ist) und hat kaum versucht die positiven Dinge hervorzuheben, wovon es schon ein paar mehr gab. Dagegen kamen aber recht viele Hintergrund Infos was mir sehr gefallen hat.
Desweiteren muss ich einigen meiner Vorredner aus anderen Sendungen nochmals beipflichten dass leider zu wenig über die klassische Serie gesprochen wird. Star Trek besteht nun einmal nicht nur aus TNG, auch wenn es die beste Serie war! Es wird immer wieder gesagt dass auf dem Gebiet was in Arbeit ist, aber bisher hat sich da leider noch nichts getan.

Übrigens, habt ihr mitbekommen dass Patrick Stewart gesagt hat dass er keine Lust mehr hat über die Serie zu sprechen? http://www.shortnews.de/id/1168806/captain-picard-patrick-stewart-ist-von-fragen-zu-star-trek-genervt

Macht weiter so, es macht echt Spaß den TrekCast zu hören.

Für einen neuen? ST5 wünsche ich mir Jim Parsons als Sybok,rofl!
Aber ST 5 ist Murks mit ein paar netten Einfällen.
Habe grade mal nach Miltons Paradise lost geguckt-Die GrundIdee:
Engel (Sybok) fällt aus dem Paradies(Vulkanische Wohlfühl Dogmen ) usw..
Es gab Vorkommnisse,bei denen Leute in die Wüste gingen und weise/bekloppt wieder rauskamen,somit bleibt Sybok traditionell :-)!
Und das Spocks Familie so stiefmütterlich behandelt wird:
„Da jeder Familie hat ist es logisch nicht darüber zureden ausser es ist unbedingt notwendig.“

hi
als tos-fan fand ich selbst star trek 5 besser, als alle tng-filme. das tng-universum ist mir grundsätzlich zu steril, zu politisch korrekt und zu asexuell. ich mag den draufgängerischen weltraum-cowboy kirk, den mürrischen pille und den logiker spock. eine ähnlich enge verbundenheit wie bei diesem dreigestirn, war bei der tng-crew nie gegeben. picard wahrte stattdessen immer distanz. und obwohl ich den charakter nicht grundsätzlich schlecht fand, so wurde ich doch nie richtig warm mit ihm. außerdem verzettelte man sich bei tng aufgrund des umstandes, dass man zu viele charaktere in den folgen mehr oder weniger stark berücksichtigte. uhura, chekov und sulu waren bei tos immer nur „siedekicks“, und so hätte man es bei tng auch mit troi, la forge und crusher handhaben sollen. dann hätte man sich nicht in zig folgen mit deren weiterentwicklung abgeben müssen, sondern hätte sich auf spannende geschichten bzw. die erforschung des unbekannten konzentrieren können. aber das ist nur meine meinung 😉

Eine Interpretation wäre das der Film so geworden ist wie sich die Haltung der Crew inklusive Roddenberry gegenüber Religionen und Heilsversprechen darstellt.Evtll unbewusst…

Hallo Trekcaster!
Etwas verspätet – ich bin gerade bei Trek am Dienstag auf euch aufmerksam geworden – wollte ich doch ein paar Gedanken loswerden. Und bin etwas verwirrt. Immer wieder wird gesagt: das passt alles nicht, das ist nicht gut, das ist schlecht- und dann auch immer wieder: Ach, das ist eigentlich gar nicht so schlimm… Na ja. Der Hauptkritikpunkt schien zu sein: Ich hätte lieber einen ganz anderen Film gehabt. Na ja, kann man machen. Mir gefiel nicht nur der Humor, sondern auch die Story, nämlich das Familienthema und das Motiv der Suche nach Erkenntnis. Eine schöne Abwechslung zu dem Rachemotiv aus ST II und der Rettung vor einer übermächtigen Bedrohung in I und IV. Und einige Szenen aus anderen Filmen fand ich dagegen eher schwach. Kruge z.B. aus III war ziemlich blöde, und das Uhura in VI nicht etwa klingonisch KANN, sondern in WörterBÜCHERN! blättern muss, dazu noch das künstliche Gelächter – das tat fast weh.
Und Sybok fand ich schon interessant. Warum Mc Coy und Spock ihn seinen Trick haben machen lassen – hattet ihr vergessen, dass sie Gefangene waren? Dass Sybok die Enterprise übernommen hatte?
Stichwort Gott. Es ist schon denkbar, das auch andere Völker Geschichten von einem Ursprung haben, womit nicht gleich dieselben Vorstellungen verbunden sein müssen wie im Christentum. Die Wilinger zum Beispiel hatten auch andere Vorstellungen. Und dass einzelne Personen etwas spiritueller denken als andere ist auch möglich. Was ich wirklich seltsam finde ist eher der Gedanke, den Schöpfer des Universums – wenn wir speziell vom christlichen Gott sprechen – in der Mitte unserer Galaxis zu suchen, die ja nicht einmal das Zentrum des Universums ist. Als ob der Uhrmacher in der Uhr wohnen würde!
Für mich steht ST V weiter oben auf der Liste. Was ich wirklich mies fand, war „Der Aufstand“. Als ich damals aus dem Kino kam, war ich echt stinksauer über diesen Windbeutel. Das war auch der letzte TNG Film, den ich mir angetan habe. Um ehrlich zu sein, auch den angeblichen „Ersten Kontakt“ habe ich mir erspart. Aus einer Rakete wird in „Heimarbeit“ ein Warpraumschiff? Und wieder die Borg? Und Cochrane ist von der Erde und nicht von Alpha Centauri? Och nee…
Na, vielleicht höre ich mal wieder rein.

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